Globaler PC-Markt stabilisiert sich langsam

Globaler PC-Markt stabilisiert sich langsam

(Quelle: Canalys)
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28. Mai 2018 - Die globalen Tablet- und PC-Verkäufe sollen im Jahr 2018 um 2,1 Prozent auf 398 Millionen Stück zurückgehen – der kleinste Rückgang der letzten vier Jahre.
Gemäss den Marktforschern von Canalys zeigt der globale PC-Markt Anzeichen einer Stabilisierung. So sollen die weltweiten Verkaufszahlen von Tablets und PCs im Jahr 2018 zwar um 2,1 Prozent zurückgehen, dabei würde es sich allerdings um den kleinsten Rückgang seit vier Jahren handeln.

Die Auffrischungszyklen der Verbraucher sollen sich endlich stabilisiert haben, und die größten PC-Anbieter konzentrieren sich auf neue, schnell wachsende Kategorien wie Gaming-PCs, Chromebooks und Convertibles. Auf der kommerziellen Seite bleibt die Migration von Windows 10 ein Treiber für die Hardware-Aktualisierung, da Unternehmen gezwungen sind, von Mikroarchitekturen der Intel Skylake-Generation auf neuere Prozessortechnologien umzusteigen.

"Kommerzielle Kunden werden im Jahr 2018 ein wichtiger Treiber für den PC-Verkauf sein", so Canalys Research Analyst Ishan Dutt. "Die Anbieter haben nun mehrere strategische Optionen, um Wachstum zu erzielen. Erstens tracken mehrere Anbieter jetzt ihre Kunden, die noch mit Windows 7 arbeiten, und werden diese Kunden gezielt mit Vertriebsteams ansprechen. Zweitens werden die Anbieter weiter in Device-as-a-Service (DaaS)-Angebote investieren, die PC-Aktualisierungszyklen einschliessen. Der Wechsel von einem Transaktions- zu einem Vertragsmodell ist jedoch eine grosse operative Herausforderung für Kunden und Vertriebspartner, und dies wird verhindern, dass DaaS in naher Zukunft zu einer wichtigen Einnahmequelle wird. Und schliesslich werden mehrere Anbieter in diesem Jahr investieren, um die Chrome-OS-Plattform ausserhalb der Vereinigten Staaten zu erweitern, mit einem besonderen Fokus auf den Bildungssektor."

Trotz des jüngsten Anstiegs der iPad-Auslieferungen ist die Tablet-Kategorie weiterhin rückläufig, da die Verbraucher Smartphones als primäre mobile Geräte bevorzugen und sich bei rechenintensiven Aufgaben auf traditionelle PCs verlassen, so die Analysten. Von 2017 bis 2022 soll die Kategorie im Durchschnitt um fast 3 Prozent pro Jahr schrumpfen und damit fast 150 Millionen Einheiten unter dem Markthoch von 2014 liegen.