Avaloq verkauft Anteile an Warburg Pincus

Avaloq verkauft Anteile an Warburg Pincus

(Quelle: Avaloq)
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22. März 2017 - Warburg Pincus erwirbt 35 Prozent der Anteile am in der Schweiz ansässigen Unternehmen Avaloq. Die Vereinbarung erfolgt in der Hoffnung eines beschleunigten Wachstums und soll im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen werden.
Avaloq geht eine Partnerschaft mit Warburg Pincus ein. Das Unternehmen erhofft sich durch die Unterstützung der auf Wachstumsinvestitionen spezialisierten Private-Equity-Firma ein beschleunigtes Wachstum. Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt eine Tochtergesellschaft von Warburg Pincus rund 35 Prozent der Anteile am Unternehmen. Avaloq-Geschäftsführer Francisco Fernandez behält 28 Prozent der Anteile und das Management vereint mit den Mitarbeitenden weitere 27 Prozent der Anteile auf sich. Die Anteile der Raiffeisen Schweiz sollen einer Medienmitteilung zufolge, von der Vereinbarung unberührt bleiben.

Die Transaktion bewertet Avaloqs Firmenwert mit mehr als 1 Milliarde Franken – die finanziellen Details werden allerdings nicht offengelegt. Die Vereinbarung soll für sieben Jahre getroffen werden und könne als erster Schritt für einen potentiellen Börsengang von Avaloq in den nächsten Jahren gewertet werden. Abgeschlossen werden soll die Transaktion im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Im Zuge der Vereinbarung wird Francisco Fernandez zusätzlich das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernehmen. Zwei weitere Verwaltungsratssitze werden durch Warburg Pincus vergeben. Das Amt des stellvertretenden Geschäftsführer geht an Jürg Hunziker (Bild), der gleichzeitig auch als Group Chief Markets Officer agiert.

Neben der Transaktion gibt Avaloq auch die Schaffung eines European Advisory Board bekannt. Dieses soll sich den strategischen Initiativen und dem weiteren Unternehmenswachstum widmen. Im Advisory Board Einsitz nehmen werden Jacques Aigrain, früher CEO von Swiss Re und Stefano Boccadoro, früher General Manager der Cassa Lombarda Bank. Auch an Bord sind Stefan Krause, der früher als CFO der Deutschen Bank angestellt war, und Javier Marin, der frühere CEO der Banco Santander.