Suisse ID will Eröffnung von Geschäftsbeziehungen digitalisieren

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20. Mai 2015 - Geht es nach Suisse ID, so ist es bald möglich, Geschäftsbeziehungen über das Internet zu eröffnen. Die gesetzliche Grundlage hierfür hat die Finma durch die Revision der Geldwäschereiverordnung geschaffen.
Suisse ID will Eröffnung von Geschäftsbeziehungen digitalisieren
(Quelle: Suisse ID)
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat die Geldwäschereiverordnung revidiert, so dass in Zukunft das Eröffnen von Geschäftsbeziehungen über das Internet ermöglicht werden könnte. So reicht gemäss dem neuen Artikel 47 Absatz 2 die Ausweiskopie eines anerkannten Anbieters von elektronischen Zertifizierungsdienstleistungen künftig als Bestätigung der Identität eines Vertragspartners aus.

Suisse ID, das von der Schweizerischen Post, Quvadis und Swisscom ins Leben gerufen wurde, soll eigenen Angaben zufolge bereits die Anforderungen für die Abwicklung elektronischer Geschäftsbeziehungen erfüllen und erhofft sich deshalb, demnächst zum Standard für elektronische Geschäftsbeziehungen im Finanzwesen avancieren zu können, wie es in einer Medienmitteilung heisst. So soll es mit Suisse ID beispielsweise künftig möglich sein, von zuhause aus ein Bankkonto zu eröffnen oder eine Versicherung abzuschliessen.