Sunrise mit Verlust

Sunrise mit Verlust

(Quelle: PHOTOPRESS/Sunrise)
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19. Mai 2015 - Sunrise verzeichnet für das erste Quartal 2015 einen Verlust in der Höhe von 167 Millionen Franken, wobei das Gros davon auf Kosten für den Börsengang zurückzuführen ist. Die Abozahlen stiegen derweil.
Sunrise hat die Zahlen fürs erste Quartal 2015 vorgelegt. Der Umsatz stieg gegenüber Vorjahr um 5,3 Prozent beziehungsweise 25 Millionen auf 489 Millionen Franken. Trotz Umsatzanstieg muss Sunrise allerdings einen Nettoverlust vermelden, und zwar in der Höhe von 167 Millionen Franken. 155 Millionen sind dabei jedoch auf Kosten für den Börsengang und Refinanzierungstransaktionen zurückzuführen, so dass der effektive Fehlbetrag 12 Millionen ausmacht. An der Dividende in der Höhe von 135 Millionen, die Sunrise in diesem Jahr auszahlen will, hält das Unternehmen weiter fest.

Erfreuliches kann Sunrise von der Abo-Front berichten. Im Mobil-Postpaid-Bereich konnte Sunrise bei den Abos gegenüber Q1 2014 um 58'600 Neukunden zulegen, ein Plus von 4,6 Prozent. 13'900 Neukunden seien dabei im ersten Quartal 2015 hinzugekommen. Im TV-Bereich konnte Sunrise die Kundenzahl im 32'300 auf 115'000 steigern, ein Plus von 39 Prozent. 7900 kamen im ersten Quartal 2015 hinzu. Bei den Internetdiensten schliesslich stieg die Kundenzahl in den ersten drei Monaten um 1900 Neukunden – Sunrise spricht hier von einem "Turnaround". Verglichen mit Q1 2014 sank die Zahl der reinen Internetkunden von 340'000 auf 329'000. Ähnlich auch die Entwicklung der Festnetz-Telefoniekunden, deren Zahl von 426'000 auf 395'000 sank.