Sony will bis Ende 2017 zu Profitabilität zurückkehren

Sony will bis Ende 2017 zu Profitabilität zurückkehren

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18. Februar 2015 - Ende 2017 will Sony einen operativen Gewinn von 500 Milliarden Yen ausweisen können. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Sony eine neue Strategie entwickelt, welche die Unterteilung seiner Geschäftsbereiche in unterschiedliche Kategorien sowie die Auslagerung diverser Geschäftseinheiten vorsieht.
Sony will bis Ende 2017 zu Profitabilität zurückkehren
(Quelle: Sony)
Sony hat seine Strategie für die nächsten drei Jahre bekannt gegeben. Deren Ziel ist es, bis Ende 2017 wieder Gewinn zu schreiben. So rechnet Sony damit, mithilfe der neuen Strategie bis in drei Jahren einen operativen Profit von 500 Milliarden Yen (umgerechnet rund 3,9 Milliarden Franken) ausweisen zu können. Um diese Zielsetzung zu erreichen, setzt Sony künftig vor allem auf seine Game-Konsole Playstation sowie das Entertainment-Geschäft und seine CMOS-Image-Sensoren.

Daneben plant Sony aber auch die Unterteilung seiner Geschäftseinheiten in drei Kategorien: zum einen in die Kategorie Wachstumstreiber, zum anderen in eine Kategorie, welche stabilen Profit abwirft, und als drittes in eine Kategorie, welche sich den sprunghaften Geschäften widmet. Zu letzterer zählen mitunter das TV- und das Mobile-Geschäft. Diese Segmente sind besonders starken Preiskämpfen unterworfen und stehen ausserdem vor der Herausforderung, dass sich die Geräte einander immer mehr annähern. Sonys Fokus liegt daher darin, seine Geräte mit mehr Mehrwert auszustatten. Ausserdem will man sich verstärkt auf einige spezifische Segmente fokussieren, um unnötige Kosten einzusparen. Zusätzlich ist Sony bestrebt, den Markt mithilfe von Kooperationen zu verändern.
Und last but not least hat Sony angekündigt, in den nächsten Jahren weitere Geschäftseinheiten vom Unternehmen abspalten zu wollen. Den Anfang macht diesbezüglich die Sparte Video & Sound. Welche weiteren Bereiche folgen werden, hat das Unternehmen derweil nicht kommuniziert. Das Ziel dieser Auslagerungen sei es, den betroffenen Geschäftseinheiten mehr Autonomie zu gewährleisten. Dadurch sollen sie mehr Freiheiten erhalten, sich besser auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren können und schnellere Entscheidungen fällen.