Riverbed korrigiert Umsatzprognose nach unten

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10. Oktober 2014 - Im abgelaufenen Quartal hat Riverbed voraussichtlich deutlich weniger verdient und eingenommen als angenommen. Mit einem Restrukturierungsprogramm will man jetzt das Ergebnis auf Vordermann bringen.
Im Vorfeld der Quartalszahlen-Veröffentlichung liefert Riverbed eine deutlich nach unten revidierte Umsatzprognose. Ging man zuvor von einem Quartalsumsatz in Höhe von 285 bis 291 Millionen Dollar aus, rechnet man mittlerweile noch mit 276 bis 277 Millionen Dollar, deutlich weniger als die 287 Millionen, mit denen von Analystenseite im Durchschnitt gerechnet wurde. Auch beim voraussichtlichen Gewinn liegt das Unternehmen am unteren Ende der Markterwartungen. Als Begründung für die tieferen Quartalseinnahmen wird das schwache Wachstum in den Bereichen WAN-Optimierung und Application Delivery Controller angeführt.

Mit der Prognose hat Riverbed ausserdem auch ein Restrukturierungsprogramm angekündigt, mit dem die jährlichen Ausgaben um 20 bis 25 Millionen Dollar gesenkt werden sollen. Das nicht näher umschriebene Massnahmenpaket soll noch im laufenden Jahr umgesetzt werden und die operative Marge im Bereich von einem bis zwei Prozentpunkten verbessern.

Die finalen Riverbed-Zahlen wie auch Einzelheiten zum Restrukturierungsplan sollen am 23. Oktober präsentiert werden.