Logitech macht Gewinnsprünge

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24. Juli 2014 - Logitech konnte seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stabil halten. Beim operativen Gewinn machte der Schweizer Peripheriezubehör-Hersteller gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres einen Sprung von 47'000 auf 25,47 Millionen Dollar.
Aus den Unternehmenszahlen von Logitech lässt sich herauslesen, dass die Restrukturierungsmassnahmen Wirkung zu zeigen scheinen. So konnte der Schweizer Peripheriezubehör-Hersteller seinen Umsatz im ersten Quartal des Fiskaljahres 2015 gegenüber dem ersten Quartal 2014 stabil halten, beziehungsweise mit 1 Prozent auf 484 Millionen Dollar leicht steigern. Beim Gewinn machte das Unternehmen derweil grössere Sprünge. So konnte Logitech seinen operativen Gewinn von 47'000 Dollar im Vorjahr auf 25,47 Millionen Dollar steigern. Und der Nettogewinn belief sich auf 22,03 Millionen Dollar. Im ersten Quartal des Vorjahres resultierte noch ein Nettogewinn von 1,04 Millionen Dollar.

Logitech-CEO Bracken Darell zeigt sich im Unternehmensbericht zufrieden mit den erzielten Ergebnissen und erklärt, dass das Unternehmen auch in den verbleibenden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres darum bemüht sei, den Umsatz anzukurbeln. Insgesamt soll demnach über das Gesamtjahr hinweg ein Umsatz von 2,16 Milliarden Dollar generiert werden. Ausserdem hat Logitech infolge der guten Resultate seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Ging man ursprünglich von einem operativen Gewinn vor Steuern und Abschreibungen in der Höhe von 145 Millionen Dollar aus, so rechnet man neu mit einem Betrag von 170 Millionen Dollar.

Da bei Logitech derzeit noch eine Transaktions-Überprüfung läuft, bei der unter anderem Rückstellungen für Garantieleistungen und Goodwill-Abschreibungen sowie Transaktionen an einen Distributor im Zeitraum zwischen 2007 und 2009 untersucht werden sollen, sind die vorgelegten Quartalszahlen noch nicht definitiv. Je nach Ergebnis der Überprüfung müssen die Zahlen noch einmal angepasst werden. Ausserdem müsse mit einer Verzögerung des Jahresberichts gerechnet werden.