Mobilezone will Filialen schliessen und setzt verstärkt auf Services

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9. Juli 2014 - Die Sättigung im Smartphone-Markt macht Mobilezone zu schaffen und veranlasst den Telekomdienstleister zur Schliessung von rund zehn Filialen. Ausserdem will das Unternehmen künftig das Service-Segment weiter forcieren, um den sinkenden Umsatzzahlen entgegen zu treten.
Mobilezone will Filialen schliessen und setzt verstärkt auf Services
(Quelle: Mobilezone)
Mobilezone gerät durch die Sättigung im Smartphone-Markt zunehmend unter Druck. So schreibt "Finanz und Wirtschaft", dass das Unternehmen im vergangenen Jahr nur noch 430'997 Handys absetzen konnte. Im Jahr davor wurden noch 519'500 Einheiten verkauft. Dies kommt einem Rückgang um 17 Prozent gleich. Diese erschwerte Marktlage schlägt sich denn auch in der künftigen Strategie des Telekomdienstleisters nieder. Wie die "Handelszeitung" unter Berufung auf ein Interview in der "Finanz und Wirtschaft" berichtet, plant Mobilezone-CEO Markus Bernhard (Bild) die Schliessung von rund 10 Filialen. Von der Restrukturierung betroffen seien alle Regionen der Schweiz, welche Filialen geschlossen werden, ist aber noch unklar. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen – wo dies möglich ist – durch andere Shops übernommen werden. Mittelfristig rechnet Bernhard damit, noch 120 Shops zu betreiben, heisst es in dem Bericht.

Dem Negativtrend entgegenwirken will der CEO neben der Aufgabe einzelner Filialen auch mit dem Ausbau des Service-Geschäfts. Erste Schritte in diese Richtung hat das Unternehmen beispielsweise durch die Übernahme von Talktalk im vergangenen Jahr (Swiss IT Reseller berichtete) bereits gemacht. Ausserdem will Mobilezone vermehrt auf Zubehör setzen, da dieses Segment hohe Margen versprechen soll. Dabei denkt Bernhard insbesondere an Wearable Devices wie Smartwatches und Fitnessarmbänder. Zusätzlich soll der Umsatz angekurbelt werden, indem das Unternehmen gebrauchte Smartphones zurückkauft.