Google wird als stärkste Marke der Schweiz abgelöst

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27. März 2014 - Havas Worldwide prognostiziert, dass Google im nächsten Jahr nicht mehr die stärkste Marke der Schweiz sein wird und dass auch Apple und vor allem der Brand iPhone verlieren werden.
Google wird als stärkste Marke der Schweiz abgelöst
Das Prosumer Ranking, also die stärksten Schweizer Marken der Zukunft, wenn man den Trendsettern glaubt. Plätze 1 bis 25. (Quelle: Havas Worldwide)
Die Schweizer Niederlassung der Werbeagentur Havas Worldwide wagt es dank einem "neuen und einzigartigen Tool", verlässliche Aussagen zur Entwicklung der Schweizer Markenlandschaft zu machen. Und diese Aussagen sind gerade auch für Marken aus dem ICT-Umfeld spannend.

Der sogenannte Havas Brand Predictor funktioniert so, dass sogenannte Prosumer zu Marken befragt werden und aus diesen Angaben verlässliche Aussagen über die Zukunft einer Marke gemacht werden. Prosumer seien Trendsetter und ihrer Zeit um ein bis zwei Jahre voraus, so Havas. Ihre Meinung habe signifikanten Einfluss auf den Durchschnittskonsumenten.

Gemäss diesen Trendsettern wird Nespresso Google im kommenden Jahr als stärkste Marke der Schweiz ablösen. Auf Platz 3 wird Zalando folgen, vor Youtube und Samsung. Apple und vor allem die Marke iPhone würden zudem an Boden verlieren, ist weiter zu lesen. Und ganz generell lasse sich festhalten, dass etliche Digital- und Hightech-Brands auf breiter Ebene Vertrauen und Dynamik verloren hätten. Sie gingen zwar dennoch als Gewinner aus dem neuesten Markenranking hervor, aber: "Nach dem Hype der vergangenen Jahre zeigen sich erste Ernüchterungserscheinungen. Die digitalen Dienstleister müssen ihren Nutzen und ihre Zuverlässigkeit jetzt langfristig erst recht unter Beweis stellen", erklärt Peter Schäfer, Planning Director und Leiter der Umfrage bei Havas Worldwide Schweiz.

Die Einbussen einiger digitaler Marken in der diesjährigen Havas-Umfrage sollten allerdings nicht dazu verleiten, ihren Niedergang zu prophezeien, ist weiter zu lesen. Laut Werber Frank Bodin handelt es sich nur um die Korrektur einer Übertreibung. "Die Dynamik digitaler Marken wird weiterhin überdurchschnittlich hoch bleiben und die Schweizer Markenlandschaft nachhaltig beeinflussen."