CSS setzt auf Qlikview, Medgate auf Swisscom und Unispital Zürich auf IBM

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24. Oktober 2013 - Gleich drei Schweizer Unternehmen beziehungsweise Institutionen aus dem Gesundheitswesen haben dieser Tage über neue Projekte, Lösungen und Partner im IT-Umfeld informiert.
Medgate, der führende Anbieter telemedizinischer Dienstleistungen in der Schweiz, und Swisscom Health arbeiten ab sofort enger zusammen. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, haben sie dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Medgate setzt im Rahmen dessen neu auf die Swisscom-Lösungen Evita und Curax. Evita ermöglicht es Patienten und Leistungserbringern wie Ärzten und Spitälern, Zugang zu den digitalisierten Gesundheitsdaten des Patienten zu erhalten. Curax soll derweil den einfachen und sicheren Datenaustausch zwischen den Leistungserbringern einerseits und den Leistungserbringern mit Versicherungen andererseits sicherstellen.

Die CSS Versicherung hat sich derweil für Qlikview entschieden. Die Business-Discovery-Plattform soll rund 600 Anwendern schnelle und flexible Datenanalysen liefern, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben und die Kundenzufriedenheit stetig im Auge zu behalten und zu verbessern. In einer ersten Phase werden angeblich vor allem drei Anwendungen genutzt: Das Dashboard mit den wichtigsten Vertriebskennzahlen für das Privatkundengeschäft, das Customer-Experience-Management (CEM)-Cockpit mit Informationen zur Kundenzufriedenheit sowie das VT-Cockpit (Versicherungstechnik) für das Reporting zur Analyse der Rentabilität.

Das Institut für Klinische Pathologie des Universitätsspitals Zürich schliesslich testet zusammen mit Wissenschaftlern des IBM-Forschungslabors in Rüschlikon derzeit den Prototyp eines neuen Instruments zur Diagnose von verschiedenen Krebsarten. Das mithilfe der Halbleitertechnologie entwickelte Instrument basiert auf einer von IBM-Wissenschaftern hergestellten, sogenannt mikrofluidischen Sonde aus Silizium, mit der angeblich selbst sehr kleine Gewebeproben mikrometergenau getestet und analysiert werden können.