EMEA-Server-Markt: Weniger Umsatz, weniger verkaufte Server

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5. Dezember 2012 - In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) waren im dritten Quartal 2012 sowohl die Server-Umsätze als auch die Verkaufszahlen rückläufig. Besonders hart getroffen hat es dabei Oracle.
EMEA-Server-Markt: Weniger Umsatz, weniger verkaufte Server
(Quelle: IDC)
Im dritten Quartal 2012 wurden in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika (EMEA) insgesamt 2,8 Milliarden Dollar Umsatz mit Servern erwirtschaftet, wie IDC meldet. Dies entspricht im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal einem Minus von 10,4 Prozent. Insgesamt wurden im EMEA-Raum im dritten Quartal 526'701 Server verkauft – 4 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode.

Den grössten Anteil am Umsatz haben nach wie vor die x86-Server, die für 2,1 Milliarden Dollar verantwortlich waren. Dies entspricht 76,4 Prozent des Umsatzes, was 2,9 Prozent mehr sind als im dritten Quartal 2011. Auch im westeuropäischen Markt zeigt sich der Trend zu x86-Servern. Hier erwirtschafteten die Geräte 1,6 Milliarden Dollar Umsatz, was 76,2 Prozent des Umsatzes in dieser Region ausmacht (Q2/2012: 72,3%). Trotzdem hat der Server-Markt in Westeuropa im dritten Quartal mit einem Minus von 11,7 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2011 mehr eingebüsst als die gesamte EMEA-Region.

Marktführer in EMEA ist nach wie vor HP, das im dritten Quartal 2012 einen Server-Umsatz von rund 1,1 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat und einen Marktanteil von 37,8 Prozent hält. Damit hat HP allerdings im Jahresvergleich sowohl an Umsatz (-17%) als auch an Marktanteilen eingebüsst. Auf dem zweiten Platz folgt IBM, das im dritten Quartal 2012 zwar weniger Umsatz mit Servern generiert hat, seinen Marktanteil aber leicht um 0,6 Prozent auf 27 Prozent steigern konnte. Der dritte Rang geht an Dell, das als einziger Server-Hersteller unter den Top-5 sowohl beim Umsatz als auch beim Marktanteil zulegen konnte. Auf den weiteren Plätzen folgen Fujitsu und Oracle. Während Fujitus den Marktanteil leicht erhöhen konnte und eine Umsatzeinbusse von 7 Prozent hinnehmen muss, muss Oracle einen Umsatzeinbruch von 35,4 Prozent auf 159,9 Millionen Dollar verkraften.