CPU-Markt legte 2011 um 13,2 Prozent zu

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15. März 2012 - Wie die jüngste IDC-Studie belegt, wuchs der weltweite PC-Prozessormarkt im vergangenen Jahr um über 13 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis für OEM erreichte erstmals wieder das Level von 2007.
CPU-Markt legte 2011 um 13,2 Prozent zu
(Quelle: Intel)
Laut IDC wurden allein im vierten Quartal 2011 mit PC-CPUs global 10,9 Milliarden Dollar umgesetzt, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte damit ein Wachstum von 14,2 Prozent erzielt werden. Im Vergleich zum Q3 wird das Plus mit 1,8 Prozent beziffert.

Übers gesamte letzte Jahr werden die weltweiten CPU-Umsätze mit über 41 Milliarden Dollar angegeben, womit der Markt gegenüber 2010 um 13,2 Prozent zulegte. Die Zahl der verkauften Prozessoren wuchs dagegen lediglich um 3,6 Prozent, womit für das Umsatzplus insbesondere auch höhere Preise verantwortlich zeichneten. Laut IDC bewegten sich die durchschnittlichen Verkaufspreise für OEMs denn auch erstmals wieder auf dem Niveau von 2007.

Wie die Marktanteile zeigen, konnte Branchenprimus Intel seine Stellung auch im letzten Quartal 2011 problemlos behaupten. Der Prozessormulti verfügte über einen stückzahlenmässigen Marktanteil von 80,3 Prozent und konnte gegenüber dem Q3 2011 um 0,1 Prozent zulegen. Der Anteil von Erzkonkurrent AMD wird mit unveränderten 17,6 Prozent angegeben. Noch dominanter ist Intels Stellung im Server/Workstation-Markt: Hier verfügt der Konzern über einen Marktanteil von 94,3 Prozent (minus 0,8 Prozent), während AMD mit 5,7 Prozent in diesem Segment aufholen konnte (plus 0,8 Prozent).

Fürs laufende Jahr rechnet IDC mit einem globalen Wachstum von 5,1 Prozent gegenüber 2011. Angesichts der sich entspannenden Währungskrise und der verbesserten Job-Situation in den USA stellen die Marktauguren in Aussicht, dass diese Prognose in den nächsten Wochen noch angehoben werden könnte.