EMEA-Smartphonemarkt mit Rekordzahlen

von Urs Binder


2. Juni 2021 - Im ersten Quartal 2021 gingen in der EMEA-Region laut IDC 93,06 Millionen Smartphones über den Ladentisch – ein Absatzrekord, begleitet von einem Umsatzwachstum von 29 Prozent.

Laut dem neuesten Quarterly Mobile Phone Tracker von IDC ist der Smartphone-Markt in der EMEA-Region im ersten Quartal 2021 auf den Rekordabsatz von 93,06 Millionen Einheiten gewachsen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Plus von 20,9 Prozent. Der Umsatz stieg sogar um 29 Prozent auf 31,676 Milliarden US-Dollar. Allein auf Europa bezogen betrug das Umsatzwachstum fast ein Drittel, im Q1 wurden demnach 23,196 Milliarden Dollar erzielt.

Weder die Lockdowns in verschiedenen Ländern noch die Aussicht auf Chip-Knappheit hätten sich also negativ auf den Markt ausgewirkt, stellt Simon Baker fest, Program Director bei IDC EMEA: "IDC wurde von namhaften Distributoren und Kunden in grösseren Ländern informiert, dass sie bei den Auslieferungen bevorzugt wurden. Einige Marken litten unter dem Chip-Mangel, aber generell konnten die Anbieter die hohe Nachfrage befriedigen."

Ein starkes Quartal verzeichnete laut dem Bericht Samsung, dessen Anteil nun fast 40 Prozent des europäischen Smartphone-Markt ausmacht. Apple liegt auf dem zweiten Platz und konnte den Schwung nach der Lancierung der iPhone-12-Linie auch im Q1 2021 halten. Als klaren Sieger sieht IDC Xiaomi, das in Europa auf dem dritten Rang liegt und einen Marktanteil von fast 20 Prozent erreicht hat – dies sei die bisher beste Performance des Herstellers. Der Rest des Marktes verteilt sich auf zahlreiche Marken. Der Niedergang von Huawei hat sich fortgesetzt, der Marktanteil liegt nun bei 2,6 Prozent. Honor macht noch 0,7 Prozent aus, und auch Oppo und Vivo seien in bescheidenem Rahmen verbliebend, merkt IDC an.

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