Markt für externe Speichersysteme rückläufig

von Marcel Wüthrich


10. Dezember 2020 - Gemäss IDC ist der weltweite Umsatz, der mit externen Enterprise-OEM-Storage-Systemen generiert wurde, um dritten Quartal um 1,4 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar geschrumpft.

Die Marktforscher von IDC haben die Zahlen zum weltweiten Geschäft mit externen Enterprise-OEM-Storage-Systemen im dritten Quartal 2020 publiziert. Demnach gingen die Umsätze in dem Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent zurück. Alles in allem wurden 6,77 Milliarden Dollar in dem Segment umgesetzt, vor Jahresfirst waren es noch 6,87 Milliarden. Gleichzeitig ging die kumulierte Speicherkapazität, die im Q3 ausgeliefert wurde, um 9,6 Prozent auf 18,9 Exabyte in die Höhe, was den Preiszerfall im Markt zeigt.

Gestiegen ist laut IDC der Umsatz der sogenannten Original Design Manufacturers (ODMs), die ihre Lösungen direkt an Hyperscaler verkaufen. Er stieg im Vorjahresvergleich um 8,7 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar, während die gelieferte Kapazität sogar um 41,4 Prozent auf 74,5 Exabyte anwuchs. Alles in allem ist die ausgelieferte Speicherkapazität im Q3 laut IDC um 31,8 Prozent auf 129,8 Exabyte angewachsen, wobei die Marktforscher hier Externe OEM-Systeme, das ODM-Direktgeschäft und Server-based Storage mit einrechnen.

Marktführer bei den externen Enterprise-OEM-Storage-Systemen ist Dell Technologies mit einem Umsatz von 1,95 Milliarden Dollar (minus 6,1%) und einem Marktanteil von 28,8 Prozent. Das Joint-Venture HPE und New H3C Group kommt auf einen Marktanteil von 10,8 Prozent und einen Umsatz von 733 Millionen Dollart (plus 7,8%). Für Netapp auf Rang drei weist IDC einen Umsatz von 638 Millionen aus (minus 2%), für Huawei auf Rang vier 633 Millionen (plus 23,7%) – beide kommen auf einen Marktanteil von 9,4 Prozent. Danach folgen Hitachi mit 376 Millionen Dollar Umsatz (minus 10,3%) sowie IBM mit 312 Millionen (minus 21,6%).

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