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Ryzen- und Epyc-Prozessoren beflügeln AMD

von Alina Brack


29. Juli 2020 - AMD konnte im zweiten Quartal dank Rekordverkäufen bei den Ryzen- und Epyc-Prozessoren sowohl Umsatz als auch Gewinn stark steigern.

1,93 Milliarden Dollar hat AMD im zweiten Quartal 2020 erwirtschaftet, wie der Prozessorhersteller meldet. Damit konnte sich das Unternehmen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 26 Prozent steigern. Zu verdanken ist dieser Umsatzsprung vor allem dem gestiegenen Umsatz im Computing- und Graphics-Segment. Hier erwirtschaftete AMD 1,37 Milliarden Dollar, was innert Jahresfrist einem Plus von 45 Prozent entspricht.

Zudem weist AMD einen operativen Gewinn von 173 Millionen Dollar aus – 114 Millionen Dollar mehr als noch im zweiten Quartal 2019. Der Nettogewinn beläuft sich derweil auf 157 Millionen Dollar und fällt somit 122 Millionen Dollar höher aus als noch vor einem Jahr.

"Wir können dank Rekordverkäufen bei den Notebook- und Server-Prozessoren starke Resultate für das zweite Quartal 2020 vorlegen. Der Ryzen- und Epyc-Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt", erklärt AMD-CEO Lisa Su.

Für das dritte Quartal 2020 prognostiziert AMD einen Umsatz von rund 2,55 Milliarden Dollar – plus/minus 100 Millionen Dollar –, was einer Steigerung um 42 Prozent entspricht im Vergleich zum dritten Quartal 2019.

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