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Softbank wil ARM entweder verkaufen oder an die Börse bringen

von Luca Cannellotto


14. Juli 2020 - Softbank erwägt, den Chiphersteller ARM Holdings ganz oder teilweise zu verkaufen. Als Alternative wird auch ein IPO ins Auge gefasst. Der japanische Konzern hatte ARM vor vier Jahren für 32 Milliarden US-Dollar übernommen.

Wie aus einem Bericht von "The Wall Street Journal" hervorgeht (via "Business Insider"), soll der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank planen, den britischen Chiphersteller ARM teilweise oder komplett zu veräussern. Ebenfalls in Betracht gezogen wird ein Börsengang, wie ungenannte interne Quellen gegenüber "The Wall Street Journal" zu Protokoll gegeben haben.

Softbank hatte ARM Holdings vor vier Jahren für die Summe von 32 Milliarden US-Dollar erstanden und möchte mit dem Verkauf seine Finanzen aufbessern, die nicht zuletzt durch den abgebrochenen Börsengang von Wework in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der japanische Konzern soll mit der Bank Goldman Sachs zusammenarbeiten, um die verschiedenen Optionen zu evaluieren.

ARM konnte in letzter Zeit mehrere Erfolge verbuchen. Zuletzt hat Apple angekündigt, in Zukunft Rechner mit eigenen Chips auf Basis der ARM-Architektur produzieren zu wollen, anstatt weiterhin auf Intel zu setzen.

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