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Start-up Skribble sammelt Millionen

von Simon Wegmüller


28. Mai 2020 - Das Schweizer Start-up Skribble schliesst seine zweite Finanzierungsrunde ab. Der Anbieter für elektronische Signaturen konnte Kapital im siebenstelligen Bereich mobilisieren. Angeführt wird die Runde vom Helvetia Venture Fund, auch die Mobiliar und Mitarbeitende haben sich beteiligt.

Skribble schliesst seine zweite Finanzierungsrunde ab und sammelt Kapital im siebenstelligen Franken-Bereich. Lead-Investor ist der Helvetia Venture Fund. Auch die Mobiliar beteiligt sich am Schweizer Trusttech-Start-up, das eine Lösung zur digitalen Unterschrift von rechtsgültigen Dokumenten anbietet. Auch Skribbles Mitarbeitende beteiligten sich an der Investitionsrunde.

Das Geld fliesst in die Marktexpansion nach Deutschland und weitere europäische Märkte. Ausserdem sollen mit den Geldern weitere E-IDs in die eigene Dienstleistung integiert werden. Dazu zählt auch die SwissID. Die erste Investitionsrunde schloss Skribble im Mai 2019 ab. Beteiligte aus der ersten Runde, darunter die Zürcher Kantonalbank und die Venture-Capital-Gesellschaft Btov Partners, investierten auch in der aktuellen Runde wieder.

Skribble bietet als Teil der E-Signatur-Lösung einen digitalen Identitätsprüfungsprozess, indem E-IDs von E-ID-Anbietern und Brokern aus ganz Europa zusammengeführt werden. "Für das Signieren mit höchster Beweiskraft müssen die E-Signaturen mit E-IDs gekoppelt werden", so Philipp Dick, Mitgründer und CEO des Start-ups. "Nur so kann die Signatur eindeutig einer Person zugewiesen werden. Notwendig ist das beim Signieren von Verträgen mit gesetzlicher Formvorschrift oder hohem Haftungsrisiko."

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