Coronakrise beflügelt PC-Markt

von Urs Binder


1. April 2020 - In Westeuropa wurden in den ersten drei Märzwochen 2020 rund 51 Prozent mehr Notebooks und 9 Prozent mehr Desktops verkauft als in der Vergleichsperiode von 2019.

Die grössten Distributoren in Westeuropa verzeichnen für die ersten drei Märzwochen 2020 einen markanten Anstieg beim Absatz von PCs, wie das Londoner Marktforschungsunternehmen Context verlauten lässt: Im Vergleich zum Vorjahr seien über alles gerechnet 38 Prozent mehr PCs verkauft worden. Bei den Notebooks betrug das Plus 51 Prozent, bei Desktop-Systemen 9 Prozent.

Am stärksten war das Stückzahlenwachstum bei Notebooks in Irland (121%) und im vom Coronavirus stark gebeutelten Italien, wo der Zuwachs satte 110 Prozent betrug. Dahinter folgen Spanien (87%), Österreich (56%), Deutschland (52%), Grossbritannien (50%) und die Schweiz (40%).

Die Lager der Distributoren seien deshalb zum Teil nicht mehr gut gefüllt, und es könne zur Herausforderung werden, alle Home-Office-Tätigen in den kommenden Wochen mit dem nötigen Equipment auszustatten, meint Context.

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