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Intel stoppt Aktienrückkauf

von Urs Binder


25. März 2020 - Wegen der Coronakrise hält Intel mit dem geplanten Aktienrückkauf inne und weist in einer Art Gewinnwarnung darauf hin, die Pandemie könne sich signifikant aufs Business auswirken.

Intel warnt die Investoren davor, die Coronavirus-Pandemie könne einen signifikanten Einfluss auf das Geschäft haben – auch dann, wenn die eigenen Produktionsstätten weiterhin in Betrieb blieben. «Der Coronavirus-Ausbruch könnte unsere finanzielle Situation und die Ertragslage erheblich beeinträchtigen», heisst es in der Mitteilung von Intel an die Aufsichtsbehörde SEC.

Deshalb setzt Intel auch den geplanten Aktienrückkauf im grossen Stil vorerst aus: Man wolle die Ressourcen für andere Bedürfnisse bewahren. Es sei angesichts der Unsicherheit über die Dauer und Tragweite der Pandemie vernünftig, den Buyback-Plan zu sistieren.

Der Chip-Hersteller hatte im Oktober 2019 angekündigt, eigene Aktien im Wert von 20 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen und hält den Rückkauf nun bei der Marke von 7,6 Milliarden Dollar an. Die Dividenden sollen aber weiterhin ausgezahlt werden, heisst es in diversen Medienberichten.

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