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25 Dollar pro iPhone, Apple schlägt Einigung über 500 Millionen Dollar vor

von Matthias Wintsch


3. März 2020 - Weil man iPhones absichtlich per Betriebssystem-Update drosselte, soll Apple seine Nutzerschaft entschädigen. Der Konzern hat nun eine Einigung über 500 Millionen Dollar vorgeschlagen.

Im Streit um die absichtliche Verlangsamung des iPhone mit dem iOS-Update 10.2.1 im Januar 2017 zog Apple den Ärger der Kundschaft auf sich, daraufhin wurden auch die Behörden aktiv. Apple wird vorgeworfen mit der absichtlichen Drosselung Kunden zum Kauf eines Neugerätes bewegen zu wollen. In den USA hat der Konzern nun einen Vorschlag zur Entschädigung der Nutzerschaft vorgelegt: Man will pro User 25 Dollar Entschädigung bezahlen, bis zu einem Deckel von 500 Millionen Dollar, wie "Wall Street Journal" berichtet. Ausgezahlt sollen aber nur Kunden mit den Modellen Phone 6 (Plus), iPhone 6s (Plus) und iPhone SE (mit iOS 10.2.1 und höher) sowie iPhone 7 (Plus) (ab iOS 11.2).

Bereits im Februar 2020 wurde Apple aufgrund derselben Sachlage von den französischen Behörden zu einer Strafe von 25 Millionen Dollar verdonnert ("Swiss IT Magazine" berichtete).

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