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Microsoft will bis 2030 CO2-negativ werden

von René Dubach


17. Januar 2020 - Mit einer Klimainitiative will Microsoft dafür sorgen, dass der Konzern bis zum Jahr 2030 CO2-negativ wird. Dazu will man mit einem Klima-Innovationsfonds von einer Milliarden Dollar nachhaltige Technologien fördern.

Microsoft will einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und hat eine entsprechende Initiative lanciert. Wie der Konzern verlauten lässt, hat man sich zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2030 mehr CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen als man selbst produziert. Doch damit nicht genug: Bis 2050 will man soweit sein, dass man allen Kohlenstoff, den man seit der Gründung im Jahr 1975 emittiert hat, wieder entfernt hat. Des weiteren will der Konzern Lieferanten und Kunden bei der Verringerung von deren CO2-Fussabdrücken unterstützen und mit einem Klima-Innovationsfonds von einer Milliarde Dollar die Entwicklung nachhaltiger Technologien fördern.

Microsofts Klima-Pläne wurden medienwirksam im Beisein von CEO Satya Nadella, Chief Legal Officer Brad Smith und CFO Amy Hood auf dem Campus in Redmond bekanntgegeben. Ziel sei es, sowohl die eigenen direkten Emissionen als auch die Emissionen durch Stromverbrauch bis Mitte des Jahrzehnts auf nahezu Null zu reduzieren. Erreichen will man das Ziel durch ein ganzes Portfolio von Massnahmen, zu denen Aufforstungsprojekte, Massnahmen zur Bindung von Kohlenstoff im Boden oder auch die direkte CO2-Rückgewinnung aus der Luft zählen. Dazu will man in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht über die Bemühungen im Detail informieren.

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