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IBM-Manager Martin Jetter geht zur Deutschen Börse

von René Dubach

6. Dezember 2019 - Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse hat den IBM-Manager und ehemaligen Chef von IBM Deutschland, Martin Jetter, zum künftigen Aufsichtsratsvorsitzenden nominiert.

Der langjährige IBM-Manager Martin Jetter verlässt Big Blue und geht zur Deutschen Börse. Jetter wurde vom Aufsichtsrat der Deutschen Börse als Kandidat für die Nachfolge im Aufsichtsratsvorsitz nominiert und soll die Nachfolge von Joachim Faber antreten, der das Gremium seit 2012 als Vorsitzender leitet. Faber soll nach Ablauf der Hauptversammlung am 19. Mai kommenden Jahres aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Die Wahl des 60-jährigen Martin Jetter soll dann in einer ausserordentlichen Sitzung nach Beendigung der Hauptversammlung erfolgen.

Martin Jetter ist bereits seit 1986 für IBM tätig. Ende 2006 übernahm er die Leitung von IBM Deutschland, die er 2011 an Martina Koederitz übergab. Danach wechselte er als Strategiechef in die Konzernzentrale nach Armonk. In den Jahren 2012 bis 2014 leitete er dann die japanische Länderniederlassung, worauf er als Senior Vice President für IBM Global Technology Services tätig war.

"Martin Jetter ist eine international erfahrene Persönlichkeit, die ein tiefes Verständnis von Technologie und Marktinfrastruktur hat. Er findet mit der Deutschen Börse ein Unternehmen vor, das sich in einer ausgezeichneten Verfassung befindet und das über alle Voraussetzungen verfügt, um im globalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich zu sein", kommentiert Joachim Faber den Wechsel im Aufsichtsrat.

Update: In einer früheren Version dieses Artikels hiess es fälschlicherweise "IBM-Manager Martin Jetter wechselt zur Deutschen Börse", was mittlerweile korrigiert wurde.

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