New Work (ehemals Xing) steigert operatives Ergebnis um 20 Prozent

von Simon Wegmüller


7. November 2019 - New Work (vormals Xing) kann den Wachstumskurs in den ersten neun Monaten dieses Jahres fortsetzen. So stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich gar um 20 Prozent.

Das Unternehmen New Work, ehemals als Xing, setzt das Wachstum fort. So stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 196,4 Millionen Euro (Vorjahr: 167,3 Mio. Euro). Bereinigt um die Honeypot-Akquisition lag das organische Wachstum bei 16 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um ganze 20 Prozent auf 63,9 Millionen Euro (Vorjahr 53,3 Mio. Euro).

Im Segment B2C konnte das Unternehmen den Umsatz im Berichtszeitraum um 4 Prozent auf 76,9 Millionen Euro (Vorjahr: 74,3 Mio. Euro) steigern. Hauptsächlicher Wachstumstreiber war in den ersten neun Monaten aber wie schon zuvor das Segment B2B E-Recruiting, wo der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um 31 Prozent auf 101,8 Millionen Euro (Vorjahr: 77,9 Mio. Euro) anstieg. Bereinigt um die Honeypot-Akquisition betrug das organische B2B-Segmentwachstum 28 Prozent. Im Segment B2B Marketing Solutions & Events stiegen die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum derweil um 24 Prozent auf 17,8 Millionen Euro (Vorjahr: 14,3 Mio. Euro).

CEO Thomas Vollmoeller (Bild): "Trotz Eintrübung der Konjunktur konnten wir unseren Wachstumskurs auch in den ersten drei Quartalen dieses Jahres weiter fortsetzen. Der Fachkräftemangel ist nach wie vor in vielen Branchen ein drängendes Problem, für das wir mit unseren Marken hervorragende Lösungen anbieten. Die Dynamik des Mitgliederwachstums bei Xing ist ungebrochen, auch unsere anderen B2C-Plattformen wie Kununu und Internations erfreuen sich weiter stark wachsender Beliebtheit."

Parallel zur abgeschlossenen Umfirmierung am 1. Oktober dieses Jahres gab das New Work derweil bekannt, dass Petra von Strombeck mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in den Vorstand des Unternehmens wechseln wird und nach der Jahreshauptversammlung am 29. Mai 2020 dessen Vorsitz übernimmt. CEO Thomas Vollmoeller wird sich nach der Jahreshauptversammlung aus dem Vorstandsgremium zurückziehen.

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