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Zalando will bis 2023 mindestens 40 Prozent Frauen im Management

von Luca Cannellotto


16. Oktober 2019 - In der Führungsebene des Online-Händlers Zalando hat es nicht genug Frauen. Deshalb soll eine Frauenquote helfen, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen an der Spitze des Unternehmens bis 2023 auszugleichen.

Der Online-Händler Zalando hat beschlossen, sein Management umzubauen. Wie "Heise.de" berichtet, will das Modehaus das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in den obersten sechs Führungsebenen bis 2023 ausgleichen. So soll der Anteil der Frauen in Führungspositionen künftig bei 40 bis 60 Prozent liegen.

Dazu geführt hat offenbar Kritik, weil an der Spitze des Unternehmens lediglich fünf Männer stehen, aber keine einzige Frau. Noch 2018 waren bei Zalando rund zwei Drittel aller Führungspersonen Männer. Gleichzeitig sank der Anteil der Frauen weiter, je höher die Führungsebene. "Vielfalt auf allen Unternehmensebenen führt zu besseren Entscheidungen, fördert eine kreative Kultur und steigert im besten Fall die Gesamtleistung", erklärte Cristina Stenbeck, Vorsitzende des Aufsichtsrates.

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