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Swisscom schliesst Banken am Geldstrom an

von Matthias Wintsch


2. Oktober 2019 - Beim Anschluss einer Bank an nationale und internationale Zahlungsverkehrssysteme müssen viele regulatorische Vorgaben erfüllt werden. Mit einem neu lancierten Dienst übernimmt Swisscom dieses Geschäft für die Geldhäuser.

Swisscom übernimmt für Banken neu die Anbindung an lokale und internationale Finanztransaktionssysteme. Bereits aufgesprungen sind die Basler Kantonalbank, Bank Cler und die Neobank Yapeal. Die Banken lagern diese Aufgabe damit komplett an Swisscom aus und sollen dadurch sowohl das Risiko wie auch die Komplexität reduzieren können.

Der Dienst namens Financial Messaging Service Bureau erledigt für Banken in einem ersten Schritt die Anbindung zu den entsprechenden Zahlungsverkehrssystemen, weiter werden auch sämtliche Transaktionen von SIC, EuroSIC, SECOM und SWIFT auf regulatorische Anforderungen überprüft. Der Dienst wird ausschliesslich in der Schweiz gehostet und unterliegt strengsten Sicherheitsmassnahmen (Tier-4-Datacenter, redundant mit Dual-Modus).

Gerade für die Kategorie Neo-Banken könnte die Lösung interessant sein, da sich diese unter Umständen eher auf Usability und Produkte konzentrieren wollen. Yapeal-CEO Thomas Hilgendorff kommentierte etwa: "Unser Job ist es, unseren Kunden und unserer Community das beste Erlebnis im täglichen Umgang mit ihrem Geld zu bieten, beim Zugang zum nationalen und internationalen Zahlungsverkehr verlassen wir uns voll auf die Experten von Swisscom."

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