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Dell, HP, Intel und Microsoft wehren sich gemeinsam gegen Trump-Zölle

von Marcel Wüthrich


20. Juni 2019 - Die vier Tech-Schwergewichte Dell, HP, Intel und Microsoft wollen sich gemeinsam gegen neue China-Zölle von US-Präsident Trump wehren. Sie fürchten, Tablets und Notebooks könnten einen Fünftel teurer werden.

Die vier US-Tech-Schwergewichte Dell, HP, Intel und Microsoft wollen sich gemeinsam gegen neue Zölle wehren, die US-Präsident Donald Trump gegen China verhängen will. Sie hätten entsprechende Dokumente bei den relevanten Stellen der US-Regierung eingebracht, so ein Bericht von "Bloomberg".

Die Zölle, die Trump auf in China produzierte Waren im Wert von 300 Milliarden Dollar erheben will, würden auch Tablets, Notebooks und andere Elektronik teurer machen. Rund die Hälfte aller Notebooks und Detachables, die in den USA verkauft werden, stammen von Dell, HP und Microsoft. Die Hersteller geben zu bedenken, dass die Endkundenpreise für die Geräte durch die neuen Zölle um mindestens 19 Prozent steigen würden – das entspricht im Schnitt 120 Dollar pro Gerät. Die neuen Zölle sollen – nach der Anhörung von über 300 US-Firmen und Handelsvertretern – ab dem 2. Juli schrittweise eingeführt werden.

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