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US-Börsenaufsicht genehmigt Tech-Startup-Börsenplatz

von Matthias Wintsch


13. Mai 2019 - Ein spezieller Börsenplatz soll Tech-Startups im öffentlichen Aktienhandel besser schützen und mehr Platz und Sicherheit für Innovationen bieten. Das Projekt hat soeben die Bewilligung der US-Börsenaufsicht erhalten.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine Bewilligung für einen Startup-Tech-Börsenplatz ausgesprochen, wie "Reuters" berichtet. Der Long-Term Stock Exchange (LTSE) wurde vom Unternehmer, Start-Up Berater und Autor Eric Ries aus dem Silicon Valley heraus vorangetrieben und soll Tech-Startups ermöglichen, mit weniger Druck und mehr Zeit einen Börsengang ausserhalb der New Yorker Börse anzugehen. Vor allem aufstrebende Startups mit hohem Wachstumspotential sollen damit unterstützt werden und die Möglichkeit erhalten, trotz Minuszahlen noch öffentlich gehandelt zu werden.

Ries sammelte für sein Vorhaben 19 Millionen Dollar und hat nun mit der Genehmigung der Börsenaufsicht den letzten vorbereitenden Schritt für sein Projekt geschafft. Der LTSE sei nötig, so Ries, da der kurzsichtige Handel an der New Yorker Börse nur von Quartal zu Quartal zähle und daher für Tech-Startups innovationshemmend sei. Der nun entstehende Börsenplatz soll dieser Entwicklung entgegenwirken, in dem Regeln wie mehr Mitspracherecht für mehrjährige Shareholders und die Bevorteilung von Langzeit-Investitionen implementiert werden.

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