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Tamedia investiert in Fintech Start-up Neon

von Luca Cannellotto


3. Mai 2019 - Tamedia weitet seine Investitionstätigkeit im Fintech-Sektor aus und beteiligt sich Start-up Neon, das eine Banking-Lösung als App für das Smartphone entwickelt.

Tamedia hat bekannt gegeben, sich am Fintech-Start-up Neon zu beteiligen. Damit will das Medienhaus seine Investitionen im Fintech-Bereich weiter vorantreiben. Neon bietet eineBanking-Lösung als App für das Smartphone an. Nach einem papierlosen Registrationsprozess mit persönlicher Identifikation erhalten die Nutzer Zugriff auf ein Bankkonto ohne Grundgebühr und zudem eine kostenlose Mastercard. Das Konto wird bei der Hypothekarbank Lenzburg eröffnet und bietet damit eine Einlagensicherung. Hinter Neon stecken laut einer Mitteilung vier Gründer mit einer langjährigen Erfahrung in der Bankenwelt. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit insgesamt zehn Mitarbeitende in Zürich und München. Über den Umfang der Beteiligung macht Tamedia allerdings keine Angaben.

Samuel Hügli, Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Technologie & Beteiligungen von Tamedia: "Neon setzt ganz auf eine einfache und mobile Banking-Lösung, die trotz der unkomplizierten Bedienung eine hohe Sicherheit bietet. Das Team hat uns damit überzeugt, sie bei der Weiterentwicklung zu begleiten und in die Idee zu investieren. Damit bauen wir unser Fintech-Portfolio weiter aus." und Jörg Sandrock, Mitgründer von Neon, fügt an: "In der Schweiz gibt es noch viel Potential für reines Mobile-Banking, hier wollten wir ansetzen. Neon ist ein unabhängiges Bankkonto, das konsequent auf die Nutzung mit dem Smartphone ausgerichtet ist für alle Alltagsbedürfnisse. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Tamedia und auf ihre Expertise beim Auf- und Ausbau von digitalen Plattformen."

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