PC-Markt in Westeuropa kann zulegen

von Marcel Wüthrich


26. April 2019 - Zahlen von IDC zufolge hat der PC-Markt in Westeuropa im ersten Quartal um 2,8 Prozent zugelegt, dem Commercial-Segment sei Dank. Der Consumer-Markt hat derweil deutlich nachgegeben.

Die Marktforscher von IDC haben Zahlen zum PC-Markt im EMEA-Raum sowie gesondert für Westeuropa fürs erste Quartal 2019 vorgelegt. Im EMEA-Raum ist der Absatz von traditionellen PCs – sprich Desktops, Notebooks und Workstations – um 2,7 Prozent zurückgegangen. Alles in allem wurde 17,03 Millionen Einheiten verkauft. Dabei konnte das Commercial-Segment um 6 Prozent zulegen im Vergleich mit dem Vorjahr, während das Consumer-Geschäft um 12,6 Prozent eingebrochen ist.

Ganz ähnlich sieht die Situation in Westeuropa aus, allerdings konnte der Gesamtmarkt hier um 2,8 Prozent zulegen. Für das Wachstum verantwortlich gezeichnet hat das Commercial-Segment (plus 10,7%), während der Consumer-Bereich um 8,9 Prozent zurückging.

Marktführer im EMEA-Raum ist und bleibt HP – trotz einem Minus von 2,2 Prozent – mit einem Marktanteil von 28,9 Prozent (Vorjahr 28,8%). Zulegen konnte Lenovo, und zwar um 2,1 Prozent, womit der Hersteller nun auf einen Anteil von 24,5 Prozent kommt (Vorjahr 23,3%). Dell konnte gar um 8 Prozent zulegen und kommt nun auf 14,9 Prozent Marktanteil (Vorjahr 13,4%).

Deutlich schlechter abgeschnitten haben dafür Acer und Asus auf den Plätzen vier und fünf. Bei Acer gab das Geschäft um 13,9 Prozent nach, der Marktanteil liegt neu bei 7 Prozent (Vorjahr 7,9%). Bei Asus brach der Absatz um 14,6 Prozent ein – Marktanteil 6,5 Prozent (Vorjahr 7,5%).

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