Softwareone soll sich auf Börsengang vorbereiten

von Luca Cannellotto

8. April 2019 - Softwareone soll Berichten zufolge mit der Hilfe des Finanzinvestors KKR den Börsengang anpeilen. Die Investmentbank Rothschild soll mit der Planung beauftragt worden sein. Der Gang an die Börse soll für die zweite Jahreshälfte anberaumt sein. Der Firmenwert soll mehrere Milliarden Franken betragen.

Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, soll der Finanzinvestor KKR das Stanser IT-Unternehmen Softwareone auf einen IPO vorbereiten. Der Firmenwert soll dabei mehrere Milliarden Franken betragen. Die Planung des Börsenganges soll in der Verantwortung der Investmentbank Rothschild liegen.

Wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen zu Protokoll gegeben haben sollen, soll der Börsengang im späteren Verlauf des Jahres über die Bühne gehen. Während Softwareone und KKR sich nicht zur Meldung äussern wollten, konnte die Bank Rothschild noch nicht für ein Statement erreicht werden. Softwareone hatte im Oktober 2018 Comparex übernommen und beschäftigt seitdem rund 5500 Mitarbeiter. Während die Mehrheit der Aktien noch immer in der Hand der Firmengründer ist, hat sich KKR 2015 mit 25 Prozent am Unternehmen beteiligt ("Swiss IT Reseller" berichtete).

Copyright by Swiss IT Media 2022