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T-Systems verkauft Grossrechner-Sparte an IBM

von Luca Cannellotto


14. Januar 2019 - T-Systems stösst den Betrieb von Grossrechnern an IBM ab. Dadurch wechseln rund 400 Mitarbeitende zum US-amerikanischen Technologieunternehmen.

Wie das "Handelsblatt" berichtet, geht der Umbau bei T-Systems weiter. Der neue CEO Adel Al-Saleh, der die Tochter der Deutschen Telekom seit Ende 2017 führt, hat entschieden, den Betrieb von Grossrechnern an IBM zu veräussern. Bis zum Mai 2019 soll der Verkauf abgewickelt werden, wobei die Vereinbarung unter dem Vorbehalt der Zustimmung der relevanten Gremien der Deutschen Telekom und der zuständigen Kartellämter stehe, wie ein Sprecher von T-Systems gegenüber dem "Handelsblatt" verlauten lässt. T-Systems soll künftig Dienstleistungen im Bereich der Mainframe Services gemeinsam mit IBM anbieten, wie es weiter heisst.

Während die Hardware in den Rechenzentren von T-Systems in Deutschland, Spanien und Südafrika bleiben soll, werden rund 400 Mitarbeitende aus sechs Ländern von der Telekom-Tochter zu IBM wechseln. Der Wert der Transaktion wird auf rund 860 Millionen Euro geschätzt.

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