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Smartwatch-Verkäufe steigen um 40 Prozent

von René Dubach


30. November 2018 - Gartner prognostiziert für den globalen Wearables-Markt für kommendes Jahr ein Wachstum von 26 Prozent, womit ein Volumen von 225 Millionen Geräten erreicht würde. Der Löwenanteil entfällt auf Smartwatches, deren Absatz um 40 Prozent ansteigen soll.

Die Marktbeobachter von Gartner haben ihre Prognose zum globalen Wearables-Markt vorgelegt und rechnen für die nächsten Jahre mit starkem Wachstum. So soll der weltweite Absatz kommendes Jahr 225 Millionen Geräte erreichen, was einem Plus von knapp 26 Prozent entspricht. Das Umsatzvolumen wird derweil auf 42 Milliarden Dollar geschätzt. Der Löwenanteil am Wearable-Markt entfällt aktuell noch auf Smartwatches. Während dieses Jahr voraussichtlich 53 Millionen der intelligenten Uhren einen Käufer finden werden, soll der Absatz nächstes Jahr um fast 40 Prozent auf über 74 Millionen Einheiten steigen.

Auch für die kommenden Jahre gehen die Analysten von einem konstanten Wachstum aus. So sollen in vier Jahren bereits über 115 Millionen Wearables abgesetzt werden, was gegenüber dem laufenden Jahr mehr als einer Verdoppelung entsprechen würde. Daneben rechnet Gartner damit, dass die Smartwatches von den sogenannten Earables als meistverkaufte Wearable-Klasse abgelöst werden. Darunter werden im Ohr getragenen Geräte wie Apple Airpods oder Samsung Iconx verstanden.

Was die Preisentwicklung betrifft, rechnen die Analysten mit einer mehr oder minder stabilen Marktlage. "Der Smartwatch-Markt wird derzeit durch den relativ stabilen und höheren durchschnittlichen Verkaufspreis der Apple Watch unterstützt", erklärt Alan Antin, Senior Director bei Gartner. "Wir erwarten allerdings, dass der durchschnittliche Verkaufspreis von Smartwatches langsam von 221,99 US-Dollar im Jahr 2018 auf 210 US-Dollar im Jahr 2022 sinken wird. Preiswertere Wettbewerber und höhere Stückzahlen könnten zu einer Senkung der Herstellungs- und Komponentenkosten führen. Starke Marken wie Apple und traditionelle Uhrenmarken werden allerdings versuchen, die Preise stabil zu halten."

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