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Rechtskommission des Nationalrats stellt sich hinter die E-ID


1. Dezember 2018 - Die Schweizer Wirtschaft ist sich einig: Die Schweiz braucht eine massvolle gesetzliche Grundlage für eine neue elektronische Identität. Swico hatte sich daher zusammen mit acht anderen Wirtschaftsverbänden an die Rechtskommission des Nationalrats gewandt.

Immer mehr Unternehmens- und Verwaltungsabläufe finden heute im digitalen Raum statt. Die Identität einer Person im Internet zu überprüfen, ist jedoch immer noch sehr schwierig. Neun Wirtschaftsverbände, darunter Swico, haben sich daher in einem gemeinsamen Schreiben an das Parlament gewandt: Deren nationalrätliche Rechtskommission hatte am 15. November 2018 über ein neues E-ID-Gesetz beraten und ist ohne Gegenantrag darauf eingetreten. Aus Sicht der Wirtschaft schafft dieses die dringend benötigten Rahmenbedingungen für den sicheren digitalen Geschäfts- und Behördenverkehr.

Staatlich anerkannte elektronische Identität als Grundvoraussetzung

Damit die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Verwaltung eine elektronische Identifikation akzeptieren, muss sie vor allem eines sein: verlässlich und sicher. Das beste Rezept dafür ist eine E-ID, die auf staatlich nachgewiesenen Personenidentitätsdaten, wie beispielsweise auf dem Namen einer Person oder ihrem Geburtsdatum, aufbaut.


Nutzen für Staat, Wirtschaft, Gesellschaft

Eine E-ID vereinfacht vieles und das für alle: Wer heute Online-Dienstleistungen nutzt, verwendet meistens viele unterschiedliche Logins und Passwörter. Mit der staatlich anerkannten E-ID reduziert sich dieser Aufwand drastisch. Verwaltung und Unternehmen können zudem dieselben E-ID-Prozesse für eine Vielzahl von Online-­Dienstleistungen nutzen. Das vereinfacht die Prozesse und senkt die Kosten – wobei die öffentliche Hand genauso profitiert wie die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Der Träger der E-ID ist in der Botschaft des Bundesrats nicht festgelegt

Denkbar sind gängige elektronische Identifizierungsmittel wie Mobiltelefone oder Smartcards, aber auch Lösungen mit Nutzername, Passwort und allenfalls weiteren Authentifizierungen. Die konkrete Lösung dürfte vom Sicherheitsbedürfnis der Anwender abhängen.

Die Kommission wird die Detailberatung der Vorlage im Januar 2019 aufnehmen.

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