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Europas Druckermarkt weiterhin im Minus

von René Dubach


19. November 2018 - Der Druckerabsatz in Westeuropa ging im dritten Quartal um 6,7 Prozent auf 4,8 Millionen Geräte zurück. Weniger dramatisch entwickelten sich derweil die Umsätze.

Der Absatz im westeuropäischen Druckermarkt setzt auch im dritten Quartal seine Talfahrt fort. Wie die Marktbeobachter von IDC melden, ging die Zahl der zwischen Juli und September verkauften Drucker gegenüber der Vorjahresperiode um 6,7 Prozent auf 4,8 Millionen gelieferte Geräte zurück. Weniger dramatisch ist derweil die Umsatzentwicklung, gingen die Einnahmen im Q3 doch lediglich um 2,1 Prozent zurück.

Wie die Analysten festhalten, kam der Absatz damit unter den Erwartungen zu liegen, was insbesondere den schlecht laufenden Verkäufen im Inkjet-Bereich geschuldet sei. Gemäss der Erhebung brach der Tintenstrahlerabsatz um 9 Prozent ein. Am besten schlug sich in der Berichtsperiode der Bereich der Laserprinter, deren Absatz lediglich um 1,2 Prozentpunkte nachgab. Wie IDC ausserdem festhält, setzt sich der Trend in Richtung Multifunktionsgeräte fort und der MFP-Anteil kletterte im Q3 auf 85 Prozent.

Wie ferner die Aufschlüsselung nach Regionen zeigt, entwickelte sich der Druckermarkt in den einzelnen Ländern recht unterschiedlich. Während der Markt in Frankreich mit einem Minus von über 15 Prozent etwa deutlich stärker nachgab, betrug das Minus im UK gerade einmal 1,4 Prozentpunkte. In Deutschland, dem grössten Markt Westeuropas wurde ein Absatzrückgang von 5,6 Prozent ermittelt.

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