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Server-Umsätze in EMEA steigen trotz sinkender Verkaufszahlen

von Alina Brack


2. Oktober 2018 - Auch wenn im zweiten Quartal 2018 in der Region EMEA weniger Server verkauft wurden, so konnte der Umsatz um 29 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar gesteigert werden.

Im zweiten Quartal 2018 wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) 4,1 Milliarden Dollar mit Servern umgesetzt, wie die Analysten von IDC melden. Dies entspricht im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal einer Steigerung um 29 Prozent. Rückläufig entwickelt haben sich hingegen die Absatzzahlen. So wurden im zweiten Quartal des laufenden Jahres noch 515'000 Server verkauft – 3,7 Prozent weniger als noch im zweiten Quartal 2017.

Angeführt wird der EMEA-Servermarkt noch immer von HPE, das im zweiten Quartal 1,16 Milliarden Dollar mit Servern umgesetzt hat und sich somit innert Jahresfrist um 12,7 Prozent steigern konnte. Der Marktanteil von HPE beläuft sich auf 28,4 Prozent. Dahinter folgt mit einem Marktanteil von 22,4 Prozent und einem Server-Umsatz von 916 Millionen Dollar Dell EMC, das um satte 52,7 Prozent zulegen konnte. Der dritte Podestplatz geht an ODM Direct, das 443 Millionen Dollar mit Servern umsetzen konnte (+16,1%) und auf einen Marktanteil von 10,8 Prozent kommt. Dahinter folgen auf den Plätzen vier und fünf IBM und Lenovo mit 387 respektive 330 Millionen Dollar Umsatz sowie einem Marktanteil von 9,5 und 8,1 Prozent.

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