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Intel will Nachfrage nach 14nm-CPUs mit neuer Fabrik in Vietnam stillen

von Simon Wegmüller


24. September 2018 - Intel hat einige potenzielle Probleme. Das Unternehmen warnte bereits im Juli vor möglichen Lieferproblemen seiner 14nm-Prozessoren. Das Unternehmen wird die Produktion nun in einem neuen Werk in Vietnam hochfahren.

Intel hat grosse Probleme mit der Nachfrage nach 14nm-CPUs, die bis Anfang 2019 andauern könnten ("Swiss IT Reseller" berichtete). Diese Engpässe haben sich auf alle Intel-Prozessorlinien (Server, Desktop, Notebooks) ausgewirkt, einschliesslich der neu veröffentlichten Whiskey Lake Notebook-Prozessoren.

Das Unternehmen hat nun in einem Dokument angekündigt, dass ein Teil der 14nm-Produktion an einen seiner Standorte in Vietnam verlagert wird, um zumindest einen Teil der Engpässe zu beheben. Das vietnamesische Werk arbeitet unter Intels Programm Copy Exactly!, das sicherstellt, dass die gleichen Produktions- und Testverfahren wie in den anderen Mainline-Werken von Intel eingehalten werden. Laut Intel hat die Beschaffung von Prozessoren aus mehreren Produktionsstätten eine Reihe von Vorteilen, darunter "schnellere Produktionsrampen, die die Produktverfügbarkeit verbessern und die Konsistenz der Qualitätsleistung verbessern."

Als Ergebnis dieser Verschiebung der Produktion sollen Kunden wahrscheinlich Prozessoren aus mehreren Werken einschliesslich China, Malaysia und Vietnam erhalten. Zu den Prozessoren, die von der Verlagerung betroffen sind, gehören Core i3-, i5- und i7-Prozessoren der 7. Generation sowie ausgewählte Pentium- und Celeron-Prozessoren. Kunden sollen mit der Lieferung der Chips bereits am 8. Oktober rechnen können.

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