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28 Prozent der IT-Ausgaben verlagern sich bis 2022 in die Cloud

von Alina Brack


19. September 2018 - Werden im laufenden Jahr noch 19 Prozent der Ausgaben in den wichtigsten IT-Märkten für Unternehmen in die Cloud verlagert, so wird dieser Anteil bis in vier Jahren auf 28 Prozent ansteigen, wie die Analysten von Gartner melden.

Bis in vier Jahren werden 28 Prozent der Ausgaben in den wichtigsten IT-Märkten für Unternehmen in die Cloud verlagert, wie die Analysten von Gartner prognostizieren. Zum Vergleich: 2018 beläuft sich dieser Anteil auf 19 Prozent. Das Wachstum der IT-Ausgaben für Cloud-basierte Angebote wird gemäss den Auguren somit schneller sein als das Wachstum traditioneller, Nicht-Cloud-basierter IT-Angebote. Nichtsdestotrotz werden traditionelle Angebote im Jahr 2022 noch 72 Prozent des Umsatzes für Unternehmens-IT-Märkte ausmachen, so Gartner weiter.

"Die Verlagerung der IT-Ausgaben von Unternehmen auf neue, Cloud-basierte Alternativen ist unaufhaltsam, und das obwohl sie sich aufgrund der Beschaffenheit der traditionellen Unternehmens-IT über viele Jahre zieht", betont Michael Warrilow, Research Vice President bei Gartner. "Der Cloud-Shift unterstreicht die Attraktivität von mehr Flexibilität und Agilität, die als Vorteil von On-Demand-Kapazität und Pay-as-you-go-Preisen in der Cloud wahrgenommen wird." Mehr als 1,3 Billionen Dollar der IT-Ausgaben werden dabei bis 2022 direkt oder indirekt durch den Wandel in Richtung Cloud beeinflusst werden.

Der Cloud-Shift vor 2018 passierte vor allem im Bereich Application Software, getrieben durch Customer Relationship Management. Somit gäben die Unternehmen in diesem Segment bereits mehr für die Cloud aus als für traditionelle Software. Dieser Trend werde sich fortsetzen und bald weitere Application-Software-Segmente wie Office Suites, Content Services und Collaboration Services umfassen. Das am schnellsten wechselnde Marktsegment bis 2022 werden aber System-Infrastrukturen sein, da hier aktuell am meisten Erneuerungsbedarf bestehe.

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