Business-Tintenstrahler weiter auf Talfahrt

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9. Februar 2018 - In Westeuropa gaben die Verkäufe von Tintenstrahldruckern für den Unternehmenseinsatz im vierten Quartal 2017 um 4 Prozent nach. Deutlich stärker fielen die Verkaufszahlen in Deutschland und in der Schweiz.

Die Marktanalysten von Context haben ihre Erhebung zum westeuropäischen Markt für Business-Tintenstrahldrucker veröffentlicht und stellen fest, dass sich der Absatzrückgang im vierten Quartal verlangsamt hat. Wie die bei den grossen Distributoren erhobenen Absatzzahlen zeigen, gingen die Verkäufe im westeuropäischen Schnitt um 4 Prozent zurück. Hingegen blieben die Umsätze dank steigenden Gerätepreisen konstant. Laut Context stiegen die Durchschnittspreise für Business-Inkjets um drei Prozentpunkte innert Jahresfrist auf 119 Euro.

Angeführt wurde der Markt im Q4 von HP mit einem Marktanteil von 56 Prozent, gefolgt von Epson mit 31 Prozent. Auf den weiteren Plätzen liegen Brother und Canon mit Marktanteilen von 7 respektive 4 Prozent. Im Vorjahresvergleich entwickelte sich der Absatz im Q4 bei allen Herstellern rückläufig. Zulegen konnte einzig Canon, wo der Absatz um 14 Prozent anstieg, wenn auch auf eher tiefem Niveau.

Wie der Blick auf die einzelnen Ländern zeigt, entwickelte sich der Markt höchst unterschiedlich. So gingen in Deutschland, dem grössten Druckermarkt Westeuropas, die Verkaufszahlen im Vorjahresvergleich um 12 Prozent zurück, und in der Schweiz wird das Absatzminus gar mit 33 Prozent beziffert. (rd)

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