Oracle baut Cloud-Infrastruktur aus

von Simon Wegmüller


24. November 2017 - Oracle baut seine Cloud-Infrastruktur mit einer Reihe neuer Compute-Optionen aus. Damit will das Unternehmen Kunden Rechenleistung auch für besonders rechenintensive Anwendungen zur Verfügung stellen.

Oracle hat bekannt gegeben, seine Cloud-Infrastruktur mit neuen Compute-Optionen zu erweitern, womit man Kunden auch für besonders rechenintensive Anwendungen Rechenleistung zur Verfügung stellen wolle. Basis davon ist die erst vor kurzem vorgestellte Oracle-X7-Hardware. Ausserdem sollen vorkonfigurierte Instanzen den Cloud-Administratoren das Aufsetzen von Anwendungen erleichtern.

Besonders Anwendungen in den Bereichen High-Performance Computing (HPC), Big Data und Künstliche Intelligenz sollen sich durch die neuen Compute-Services schneller und auch kostengünstiger betreiben lassen. Alle neuen Compute-Instanzen verwenden dabei Intel's neuesten Xeon Prozessor mit Skylake-Architektur. Die Bare-Metal-Compute-Instanzen verwenden darüber hinaus die Nvidia Tesla P100 GPUs mit Pascal-Architektur, welche jeweils 28 Cores, zwei 25 Gigabit Netzwerk-Interfaces sowie 18 TFLOPS Rechenleistung pro Instanz bieten. Ausserdem will Oracle demnächst auch Compute-Instanzen anbieten, die auf der Nvidia-Volta-Architektur basieren, welche über 125 TFLOPS Rechenleistung liefern können.

Oracle bietet die GPUs sowohl als Virtual-Machines- sowie als Bare-Metal-Instanzen an. Und auch vorkonfigurierte Compute-Images, etwa für Anwendung aus dem Bereich KI, will das Unternehmen bereitstellen. Ausserdem sollen Kunden auch Tensorflow- oder Caffe-Toolkits einsetzen können, um HPC- und Deep-Learning-Anwendungen zu implementieren.

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