Markt für externe Speichersysteme stagniert

von René Dubach


21. September 2017 - Im EMEA-Markt für externe Speichersysteme stagnierten die Einnahmen im zweiten Quartal. Gewaltig zulegen konnte einzig das All-Flash-Segment.

Die Marktforscher von IDC haben den Markt für externe Speichersysteme im EMEA-Raum unter die Lupe genommen und stellen fest, dass im zweiten Quartal Gerätschaften im Wert von gut 1,5 Milliarden Dollar umgesetzt wurden. Im Vergleich zum Q2 2016 entspricht dies mehr oder weniger dem Vorjahresvolumen. Allerdings nur in Euro. Wird der Vergleich in Dollar angestellt, ergibt sich ein Minus von knapp 3 Prozent.

Erwartungsgemäss entwickelten sich auch im aktuellen Berichtsquartal die einzelnen Systemtypen höchst unterschiedlich. Als Überflieger erwies sich einmal mehr das All-Flash-Segment, wo auf Dollar-Basis ein kräftiges Umsatzplus von 53 Prozent festgestellt wurde. Ein leichtes Minus von 3 Prozent wurde für den Hybrid-Array-Bereich ermittelt, während sich bei den externen Harddisks der Abwärtstrend mit einem Umsatzminus von knapp 26 Prozent fortsetzte.

Angeführt wird der EMEA-Markt für externe Speicherlösungen nach wie vor von Dell. Allerdings ging der Umsatz der Texaner um über 20 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zurück, wodurch der Marktanteil von 32,7 auf 26,9 Prozent schrumpfte. Einen Einnahmenrückgang über 7 Prozent musste auch Hewlett Packard Enterprise auf Platz zwei hinnehmen (Marktanteil: 16,3%). Beachtlich zulegen konnte hingegen Netapp auf dem dritten Platz. hier stiegen die Einnahmen um fast 16 Prozent und der Marktanteil verbesserte sich von 13,5 auf 16,2 Prozent.

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