IBM-Gewinn sinkt um knapp 20 Prozent

von Ann-Kathrin Schäfer


20. Januar 2016 - Im vierten Quartal 2015 sank der IBM-Gewinn um knapp 20 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar. Grund soll neben dem starken Dollar vor allem die anhaltende Transformation des Unternehmens Richtung Cloud-Anbieter sein.

IBM hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2015 bekannt gegeben. Demnach hat der Konzern von Oktober bis Dezember 22,1 Milliarden Dollar erwirtschaftet – 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Gewinn sank derweil um 19 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar. Über das gesamte Jahr 2015 hinweg erwirtschaftete IBM einen Umsatz von 81,7 Milliarden Dollar – 12 Prozent weniger als 2014 – und einen Gewinn von 14,7 Milliarden Dollar – ebenfalls 12 Prozent weniger als 2014.

Die schwachen Zahlen führt das Unternehmen einerseits auf den starken Dollar zurück, was in punkto Umsatz einen Unterschied von 7 Prozent ausmachen soll. Vor allem aber ist auch die anhaltende Transformation des Unternehmens in Richtung Anbieter von Cloud- und kognitiven Lösungen ein Thema.

Ginni Rometty, IBM Chairman, President und Chief Executive Officer, erklärt, dass IBM im vergangenen Jahr einen grossen Fortschritt bei ebendieser Transformation Richtung Cloud, Analytics, Mobile & Co. gemacht habe. Dieser Bereich wuchs im vergangenen Jahr um 26 Prozent und mache nun 35 Prozent vom Gesamtumsatz aus. "Wir haben unser bestehendes Portfolio gestärkt und gleichzeitig aggressiv in neue Möglichkeiten wie Watson Health, Watson Internet of Things und die hybride Cloud investiert", so Rometty.

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