Wachstumskapital für Softwareone

von Michel Vogel

17. August 2015 - Softwareone ist nur noch zu 75 Prozent in Privatbesitz. Die Investmentgesellschaft KKR hat 25 Prozent des Unternehmens übernommen. Nun will man das Service-Angebot ausbauen und auch personell kräftig wachsen.

Die Investmentgesellschaft KKR hält ab sofort eine 25-prozentige Minderheitsbeteiligung am weltweit tätigen Schweizer Software-Portfolio-Management-Spezialisten Softwareone. Die restlichen 75 Prozent des Unternehmens bleiben bei den vier Gründern und den bestehenden Gesellschaftern.

Softwareone will die Investition und das neue Kapital dazu nutzen, sein Service-Angebot aller Technologieplattformen sowie seine SaaS-Lösung für das Software Portfolio Management weiterzuentwickeln. Gleichzeitig spricht man in einer Medienmitteilung von der Anstellung von zusätzlichen 3000 Mitarbeitenden innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre.

CEO Patrick Winter erklärt, dass man bei Softwareone weiterhin hart daran arbeiten werde, Kunden zu betreuen und Softwarehersteller weltweit zu unterstützen. "Die Software-Branche liegt im Wandel, und – gemeinsam mit KKR – sehen wir eine einmalige Chance, von diesen Veränderungen zu profitieren und den Wert, den wir unseren Kunden bieten weiter zu steigern, insbesondere auf den Gebieten Cloud und Value-Added-Services", so Winter.

Daniel von Stockar, Chairman of the Board of Directors von Softwareone, schätzt sich derweil glücklich in KKR einen Partner gefunden zu haben, der die Unternehmensphilosophie und kulturellen Werte teilen soll.

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