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Preise für Solid State Disks setzen Talfahrt fort

von René Dubach

5. Juni 2015 - Die Preise von Solid State Disks werden im laufenden Jahr weiter nach unten tendieren. Mitverantwortlich für die Entwicklung ist insbesondere auch die SSD-Implementierung in Notebooks, die rasant zunimmt.

Wie die Marktforscher von Dramxchange melden, beschleunigt sich der Preiszerfall bei Solid State Disks (SSD), da von Herstellerseite zunehmend auf den 15/16-Nanometer-Fertigungsprozess und die 3D-NAND-Flash-Technologie gesetzt werde. Der durchschnittliche Preis einer 128-GB-SSD aus OEM-Produktion sei im zweiten Quartal auf 50 Dollar gefallen, während der mittlere Preis von Solid-State-Laufwerken mit einer Kapazität von 256 GB mittlerweile auf 90 Dollar nachgegeben habe.

Die Marktforscher gehen davon aus, dass sich die Preise im dritten Quartal in dieselbe Richtung bewegen werden, da einerseits der Anteil von 3D-NAND-Produkten höher ausfallen werde und auch immer mehr SSDs in Notebooks implementiert würden. Bereits im laufenden Jahr werden gemäss der Studie rund 30 Prozent der Notebooks mit SSDs ausgestattet und bis 2017 soll der Anteil bereits 56 Prozent betragen. Ebenfalls ins Feld geführt wird die Markteinführung sogenannter Multi-Level-Cell-Flash-Speicher im dritten Quartal dieses Jahres, die in der zweiten Jahreshälfte den Preiszerfall von weiter SSDs beschleunigen sollen.

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