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R&M streicht trotz Wachstum 50 Stellen

von Ann-Kathrin Schäfer


11. März 2015 - Trotz eines Umsatzwachstums von 7,3 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr hat Reichle & De-Massari (R&M) verkündet, 50 Stellen in der Schweiz zu streichen sowie Aktivitäten nach Bulgarien und Polen auszulagern. Als Grund dafür nennt der Schweizer Anbieter von Verkabelungs-Lösungen den starken Franken.

Reichle & De-Massari (R&M) hat die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres 2014 veröffentlicht und gleichzeitig Massnahmen als Reaktion auf den starken Franken verkündet.

Demnach konnte der Schweizer Anbieter von Verkabelungslösungen im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 7,3 Prozent verzeichnen und insgesamt 211,7 Millionen Franken Umsatz erwirtschaften. also, Zudem stieg die eine Ebit-Marge von 2,5 Prozent im Vorjahr auf heuer 4,3 Prozent. Am stärksten wuchs R&M im wachsenden Rechenzentrums-Markt und im Bereich der öffentlichen Breitbandnetze. Das Unternehmen führt in einer Mitteilung unter anderem die Stärkung der Produktionsstätten in Bulgarien, Polen, Dubai und Indien sowie die Anwendung von Lean-Management-Prinzipien als Gründe auf.

Dem Geschäftsjahr 2015 sieht R&M aufgrund der Aufwertung des Franken dennoch kritisch entgegen. Deshalb hat sich das Familienunternehmen zu Massnahmen entschlossen, welche Kosten prophylaktisch reduzieren sollen. So will man verschiedene Aktivitäten an die Standorte Bulgarien und Polen auslagern und zudem in den nächsten Monaten am Schweizer Standort in Wetzikon rund 50 von 325 Stellen abbauen. Die Mitarbeiter wurden bereits über diese Entscheidung informiert. Nun erarbeitet R&M zusammen mit der Arbeitnehmervertretung einen Sozialplan für die Entlassungen.

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