Uneinheitliche Entwicklung im Videokonferenz-Markt

von René Dubach


2. Dezember 2014 - Die globalen Umsätze mit Videokonferenzsystemen sanken im dritten Quartal gegenüber Vorjahr um 7,7 Prozent. Im Vergleich mit dem zweiten Quartal resultierte hingegen ein Plus von fast 10 Prozent.

Die Marktauguren von IDC haben den Markt für Unternehmens-Videokonferenzlösungen analysiert und kommen zu gemischten Resultaten. So sank der Umsatz im dritten Quartal um 7,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 529 Millionen Dollar. Vergleicht man den Umsatz allerdings mit den zwischen April und Juni generierten Einnahmen, resultierte ein Umsatzplus von 9,6 Prozent.
Ein einheitlicheres Bild zeigt sich hingegen bei der Absatzentwicklung: So stieg die Zahl der verkauften Lösungen sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch gegenüber dem zweiten Quartal des Jahres um 16,9 respektive 16,6 Prozent.

Unangefochtener Marktführer blieb auch im dritten Quartal Cisco mit einem Marktanteil von 41,4 Prozent, wobei der Umsatz gegenüber dem Q2 um über 18 Prozent anzog, während im Vorjahresvergleich ein Umsatzminus von knapp 14 Prozent herausschaute. Auf den weiteren Plätzen folgen Polycom und Huawei mit Marktanteilen von knapp 27 beziehungsweise 10,8 Prozent.

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