Pingen verschickt neu auch Eingeschriebene

von Marcel Wüthrich

21. Oktober 2014 - Der Online-Postversandservice Pingen hat das Produktportfolio um Einschreibebriefe erweitert. Das Einschreiben steht auch als Schnittstelle für Softwarehersteller bereit.

Mit Pingen.com können Briefe online erfasst werden, worauf der Dienstleiter sich um den Druck und den Versand kümmert. Nun hat der Online-Postversandservice sein Angebot weiter ausgebaut. Neu ist es möglich, auch Einschreibebriefe via Pingen zu versenden. Dazu muss der Eingeschriebene lediglich online erfasst oder als PDF angeliefert werden, ohne dass man selbst bei der Poststelle vorbeigehen muss. Nach dem Versand kann mittels Track & Trace der Zustellweg von der Übergabe des Einschreibens an Pingen.com bis zur Auslieferung an den Empfänger nachverfolgt werden.

Die Einschreiben-Option steht zudem auch über eine kostenlose Schnittstelle für Softwarehersteller zur Anbindung Ihrer Applikationen an den Postversand zur Verfügung.

Wie Pingen.com schreibt, habe man das Angebot im Rahmen einer einjährigen Testperiode mit bestehenden Kunden von einer Zürcher Anwaltskanzlei prüfen lassen. Dabei habe sich gezeigt, dass bei Fristsachen besondere Vorsicht geboten sei. Pingen.com schreibt: "In der Regel ist eine Frist gewahrt, wenn der Brief am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird. Der Nutzer muss daher die Bearbeitungszeit von Pingen.com mit einberechnen. Sendet man jedoch einen Brief nur deshalb eingeschrieben, damit man später die Zustellung an den Empfänger beweisen kann, bietet Pingen eine vollwertige Alternative zum herkömmlichen Postversand."

Das Einschreiben-Porto kostet 6 Franken. Zusätzlich fallen noch Kosten für Papier, Couvert und Druck an – für einen Einschreibebrief mit einer Seite A4 belaufen sich die Kosten beispielsweise auf 6.45 Franken.

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