Biertanks bestellen bei Feldschlösschen eigenständig Nachschub

von Angelica Filippi

20. Juni 2014 - Dank einer M2M-Lösung von Swisscom bestellen die Biertanks von Feldschlösschen-Kunden ihren Nachschub selbst. Möglich macht dies neben Sensoren, die den Füllstand der Biertanks messen, auch die unternehmenseigene App Mybeer.

Feldschlösschen hat bei rund 300 seiner Schweizer Kunden eine Machine-to-Machine (M2M)-Lösung von Swisscom eingeführt, welche die Biernachbestellung automatisiert. Möglich wird dies mithilfe von Sensoren, die neben dem Füllstand der Biertanks auch deren Temperatur und Druck messen. Diese Daten werden in regelmässigen Abständen mit der von Swiss1Mobile entwickelten, unternehmenseigenen Applikation Mybeer synchronisiert. Leert sich ein Biertank bei einem Kunden allmählich, so löst dieser Tank bei Bedarf automatisch eine Bestellung aus.

Diese Technologie hat den Vorteil, dass die Nachbestellung deutlich genauer erfolgt. Ausserdem sparen sich die Kunden die Kontrollgänge, um den Füllstand der Biertanks zu überprüfen. Feldschlösschen profitiert laut Medienmitteilung derweil davon, dass durch die exakteren Bestellmasse Reisewege eingespart werden können.

Feldschlösschen setzt bereits seit längerem auf mobile Lösungen, hat das Unternehmen doch vor zwei Jahren Tablets im Unternehmen eingeführt. Lesen Sie hier mehr dazu.

Swisscom betreut der Mitteilung zufolge bereits 6,4 Millionen Mobilfunkanschlüsse und mehrere hunderttausend SIM-Karten für die M2M-Kommunikation. Der Telco rechnet damit, dass bereits im Jahr 2020 mehr SIM-Karten für M2M-Anwendungen verwendet werden, als dass in Mobiltelefonen zum Einsatz kommen.

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