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Channel Insight: Transformation der IT - Nur wer vorwärts geht, gewinnt langfristig

11. Mai 2014 - Von Pierre Bolle

Wer rastet, der rostet. Zugegeben, ein ziemlich abgegriffenes Sprichwort, dennoch trifft es nach wie vor den Nagel auf den Kopf, speziell in der IT-Branche. Ich muss wohl niemandem erklären, wie schnell man in der IT zum alten Eisen gehört, wenn man mit den technologischen Innovationen nicht Schritt hält. Das führt dazu, dass sich der Channel in einem konstanten Wandel befindet. Der derzeitige Wandel ist auf vier Fokusthemen zurückzuführen: An Big Data, Mobility, Cloud und Security kommt heute kein Unternehmen mehr vorbei. Dabei handelt es sich nicht um einen kurzfristigen Hype, sondern um einen tiefgreifenden Wandel in der Art, wie IT-Ressourcen künftig bereitgestellt und konsumiert werden. Eine Veränderung, auf die sich auch der Channel einstellen muss. Mehr denn je gilt heute: Erfolgreiche Ak­teure im Channel bilden sich weiter, passen ihr Angebot entsprechend den Kundenbedürfnissen an und erfinden sich immer wieder neu.


IT as a Service


Die Kunden wollen heute mehr von der IT. Sie soll das Business nicht nur unterstützen, sondern aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Das kann sie beispielsweise, indem sie in der Lage ist, neue Geschäftsprozesse möglichst schnell in der IT abzubilden. Unternehmen wollen IT immer stärker als Service beziehen, der immer und vor allem genau dann zur Verfügung steht, wenn das Business ihn braucht. Kurz gesagt: Eine State of the Art IT soll dem Business einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen. Der Druck, diese Transformation durchzuführen, ist sowohl für die interne IT als auch für das Unternehmen als Ganzes gross: Wenn die interne IT neue Services nicht schnell und zuverlässig zur Verfügung stellen kann, ist der Umweg über Amazon oder Dropbox für die Lines of Business relativ kurz. Das bedeutet Kontrollverlust und viel Risiko. Die Bereitstellung neuer Services und Anwendungen ist aber auch für den Gesamtunternehmenserfolg entscheidend. Ein gelungenes Big-Data-Projekt beispielsweise kann zu Einsichten führen, die absolut wettbewerbsentscheidend sind. Diese Transformation verlangt nicht nur den Unternehmen einiges ab, auch der Channel und die Hersteller müssen die veränderten Kundenbedürfnisse wahrnehmen und ihr Angebot entsprechend anpassen.


Gekommen, um zu bleiben


Treiber dieser veränderten Bedürfnisse der Unternehmen sind die allgegenwärtigen Trendthemen Cloud, Big Data, Security und Mobility. Klar ist bereits heute: Das ist kein kurzfristiger Hype, den es einfach auszusitzen gilt und dann alles wieder beim Alten ist. Cloud, Big Data, Security und Mobility führen über die Zeit zu einem tiefgreifenden Wandel in der Art, wie IT-Ressourcen bereitgestellt und konsumiert werden. Für IT-Dienstleister gilt es, die Anforderungen der Mitarbeitenden mit den Ansprüchen der Unternehmens-IT unter einen Hut zu bringen. Mitarbeitende wollen, wie in ihrem Privatleben, auch während der Arbeit immer und überall auf ihre Daten zugreifen können. Dazu braucht es mobile Hardware wie Tablets oder Ultrabooks. Zudem müssen die Daten so gelagert sein, dass sie von allen Geräten angesteuert werden können. Da bietet sich die Cloud an. Die Unternehmens-IT kann ein solches Modell aber nur verantworten, wenn es auch sicher ist. Hier kommt also Security ins Spiel. Zu guter Letzt ziehen Unternehmen dann mit Big-Data-Lösungen die relevanten Informationen aus der Unmenge an Daten heraus, die täglich anfällt und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil.


Zu zweit stärker als alleine


Wichtig für Channel-Partner sind drei Dinge.
Erstens: Wie gerade erläutert, sind die vier Themen logisch miteinander verbunden. Wer Kunden aus dieser ganzheitlichen Sicht heraus betreuen kann, hat einen entscheidenden Vorteil. Zweitens: Viele Kunden sehen zwar die Vision eines zukünftigen IT-Bereitstellungsmodells sowie die damit verbundenen, neuen möglichen Geschäftsmodelle, aber sie wissen nicht, wie sie dorthin gelangen sollen. Die Betratungskompetenz ist hier also entscheidend, um mit den Unternehmen zusammen die wichtigsten Gestaltungsbereiche definieren zu können und in konkreten Schritten aufzuzeigen, wie sie zum Ziel kommen. Drittens und nicht zu vergessen: Mit einem starken Partner an der Seite, der die Bereiche Big Data, Security, Cloud und Mobility vollständig abdeckt, kann auch ein stark spezialisierter Channel-Partner weiterhin erfolgreich seine Kunden betreuen.

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