Mehr Ausgaben für CRM in EMEA

von Alina Brack


21. März 2014 - Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten werden die Unternehmen in der EMEA-Region 2014 mehr Geld in CRM-Lösungen investieren. Besonders gefragt sind dabei CRM-Applikationen aus der Cloud.

Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) werden weiterhin viel Geld in Customer Relationship Management (CRM) investieren – trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Marktforscher von Gartner hervor. Demnach wird die Hälfte der 102 befragten Unternehmen ihre CRM-Ausgaben im laufenden Jahr erhöhen. Dabei ist die Rede von einer durchschnittlichen Zunahme der Investitionen um 2,5 Prozent im Vergleich zu 2013.

"Die Umfrage zeigt, dass in Unternehmen der Trend zu einem verbesserten Management der Kundenbeziehungen weiter anhält. Wir sehen eine zunehmende Zahl an grossen Projekten, mit welchen Unternehmen soziale und mobile Interaktionen für den Verkauf, das Marketing und den Kundensupport miteinbeziehen wollen", analysiert Jim Davies, Research Director bei Gartner.

Laut Gartner wird der CRM-Software-Markt in Westeuropa bis Ende Jahr um über 9 Prozent wachsen und einen Umsatz von 5,5 Milliarden Dollar erwirtschaften. Des weiteren wird die Cloud-Verbreitung weiter zunehmen. So werden laut den Auguren 2014 mehr als 49 Prozent der CRM-Applikationen als Software as a Service (SaaS) ausgeliefert. Zum Vergleich: 1999 lag der SaaS-Anteil bei gerade einmal 1 Prozent. Den Gesamtumsatz mit Cloud-CRM-Applikationen in Westeuropa wird 2014 derweil um 24 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar ansteigen.

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