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Avaloq partnert mit Red Hat, Finnova mit Kobil

von Michel Vogel

13. November 2013 - Finnova hat eine Schnittstellenvereinbarung mit Kobil Systems unterzeichnet, während die Banking Suite von Avaloq neu auch auf Red Hat Enterprise Linux läuft.

Avaloq unterstützt mit der neuen Version 3.7 der Avaloq Banking Suite neu auch das Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux. Zudem ist der Schweizer Softwarehersteller von Red Hat zum Advanced ISV Partner ernannt worden. "Mit der Unterstützung von Red Hat Enterprise Linux in ihrer Banking Suite setzt Avaloq ein Zeichen für die Finanzindustrie", erklärt Leonard Bodmer, Country Manager von Red Hat in der Schweiz. Die Open-Source-Plattform von Red Hat sei nämlich uneingeschränkt für den Betrieb geschäftskritischer Applikationen geeignet. Dass dem tatsächlich so ist, bestätigt Christian Graber, Head of Software Partner Management bei Avaloq: "In unseren Benchmark-Tests auf x86-Systemen erzielte Red Hat Enterprise Linux im Vergleich zu Unix-Systemen sehr gute Ergebnisse und eignet sich damit hervorragend als Alternative zu proprietären Lösungen."

Avaloq-Konkurrent Finnova arbeitet derweil neu enger mit Kobil Systems zusammen. Der deutsche IT-Security-Spezialist hat, im Rahmen des aktuellen AST-Projekts mit der Migros Bank, eine sogenannte Schnittstellenvereinbarung mit Finnova abgeschlossen. Damit gewinne man einen weiteren starken Partner in der E-Banking-Authentisierung und könne die bestehende Palette um eine weitere zukunftsweisende Technologie ausbauen, meint Christoph Erb, Chief Customer Care von Finnova. Kobil-CEO Ismet Koyun erklärt derweil, dass er sich auf eine langjährige, erfolgreiche und gute Zusammenarbeit freut und sich die Technologien der beiden Unternehmen "hervorragend ergänzen" und Banken einen echten Mehrwert bieten sollen.

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